Review: SUPERMAN RETURNS (2006)

„Obwohl du unter Menschen aufgewachsen bist, gehörst du nicht zu ihnen.

Manche von ihnen sind großartig, Kal-El. Sie bemühen sich redlich. Doch für den richtigen Weg fehlt ihnen die Erleuchtung. Dennoch sind sie in der Lage, Gutes zu tun – vor allem aus diesem Grund habe ich dich zu ihnen geschickt… meinen einzigen Sohn.“ – Jor-El

Superman stammt von einem Planeten, den es schon lange nicht mehr gibt – er ist bei Adoptiveltern auf der Kent-Farm in Kansas aufgewachsen. Der junge Kal-El erhält den Namen Clark Kent, und obwohl er unter Menschen lebt, ist er keiner von ihnen: Er hat die Fähigkeit, außergewöhnliche Dinge zu vollbringen, von denen Menschen nur träumen können.

Doch um unter ihnen nicht aufzufallen, muss er ein Doppelleben führen: Vom sanftmütigen und unauffälligen Clark Kent verwandelt er sich nur dann in den „Mann aus Stahl“, wenn ihn ein Hilferuf aus der Welt erreicht.

Lange Zeit hat Superman seine Bestimmung im Universum gesucht – jetzt kehrt er auf die Kent-Farm zurück, denn hier lebt die einzige Familie, die er als seine eigene kennt. Sein Schicksal ist mit Metropolis verbunden, und es reicht nur ein Blick in Lois’ Augen aus, um zu erkennen, dass dieser Ort mit seinen unvollkommenen, aber letztlich doch aufrichtigen Menschen, seine wahre Heimat ist.

Und weil Lex seinen Plan schon Stunden nach Supermans Rückkehr umsetzt, braucht die Welt ihren Retter dringender denn je.

Review:

DER HEILAND KOMMT

Hmh, schade! „Superman Returns“ ist es leider nicht wert eine längere Rezi zu schreiben, deswegen nur in aller Kürze:

Den Film fand ich ok, aber nur als das was er ist: eine zu lahme 140 Minuten lange Hommage an den 1978er Richard Donner Film. Wen ausser den hartgesottenen Fans interessiert das?

Die Schauspieler sind ok, allerdings erreichen sie nicht nicht die charakterlichen Ecken und Kanten der Original Version. Alles ist irgendwie weichgespült.

Zwischen Lois und Superman herrscht keine Chemie. Die ganze Geschichte hat mich total kalt gelassen

Ein bisschen zu sehr mit dem Symbolhammer draufgehauen ist indes auch die Darstellung Supermans als Jesus Verschnitt.

Sehr deutlich in allen Szenen wo er im Weltraum über der Erde schwebt bzw. in Kreuzigungspose.

Oder wie er wie ein Sonnenstrahl durch die Wolken bricht. Etwas zu platt geraten alles. Es gibt ein paar humorige Stellen, aber alles bewegt sich auf Pennäler Niveau. So als wenn Singer dem Publikum nicht mehr zutraut.

Die Musik kann nur glänzen, oder wird überhaupt wahrgenommen, wenn die Original Williams Themen ertönen.

Die Musik von Ottman bleibt mehr als blass und einige Male hat er die Chancen zu besseren Musiken (denn der Film hätte eigentlich genug geboten) regelrecht weggeworfen. Was war da los?

Oder fehlt da vielleicht doch das letzte Quentchen Talent und Einfühlungsvermögen und die dramaturgischen Möglichkeiten?

Damit bestätigt sich der Höreindruck der CD und wird in der Wertung von damals auch nicht besser.

Im Ganzen also ist der Fim eher banale und eine gnadenlos verschenkte Chance auf eine wirkliche „Wiederauferstehung“ von Superman.

Es ist zu hoffen, dass die Regisseure und Produzenten zukünftiger Superman-Filme sich mehr trauen und sich nicht nur auf ein paar fast zu gutaussehende Darsteller/innen und ein paar nette Kameraeinstellungen verlassen, sondern den Mut aufbringen die Tradition mit neuen Inhalten zu verbinden.

Der (enttäuschte) ScoreMaster

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